Nach ihrer Berufstätigkeit bei der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Erziehung von drei mittlerweile erwachsenen Töchtern begann Petra Möllers mit der Malerei im eigenen Atelier in Brühl in der Schloßstrasse, Wand an Wand mit dem Geburtshaus von Max Ernst, Brühls bekanntestem Künstler.

 

 

Die Autodidaktin experimentierte zunächst mit blauen Gouachefarben auf selbstgebauten, 3 qm großen Keilrahmen. Das Spektrum ihrer ausdrucksstarken Arbeiten, deren Kontraste auf der Leinwand dynamisch und vital wirken, wurde im Laufe der Jahre durch Öl- und Acrylfarben erweitert. Den ursprünglich blauen Gemälden folgten sukzessiv unterschiedliche Rottöne, Weiß, Grau und in der jüngsten Schaffensphase zunehmend Grün.

 

Ihre künstlerische Weiterentwicklung wurde unterstützt vom Kölner Maler Leonard Giesecke und der Bonner Malschule Arte Fact.

 

PM entwickelte eine Malerei, in der einfache, elementare Formen den Farben erlauben zu strahlen, zu strömen und zu ruhen. Sie malt keine direkten Abbilder von Gegenständen, sondern schafft abstrakte Darstellungen, die sie entweder mit genauer Planung oder spontan entwickelt. Am Anfang steht die Idee, während der Umsetzung kommen Empfindungen und Fantasien hinzu.

 

Seit 2006 hat PM das technische Spektrum erweitert, indem sie mittels Spachteltechnik und Lackierungen auffällige Oberflächenstrukturen erzeugt. Diese sind der Ausgangspunkt für interessante, reliefartige Gemälde, wobei die Ränder der Keilrahmen aufwändig mit einbezogen werden. Insbesondere die kleinformatigen Gemälde muten beinahe wie Plastiken an.

 

Bis heute hat PM 38 Ausstellungen ihrer Werke gestaltet und organisiert.